Drogenboss ausgeliefert

Ecuador übergibt ihn an die USA

(21.07.2025) Der Anführer der Bande Los Choneros ist von Ecuador an die USA ausgeliefert worden. José Adolfo Macías Villamar, der auch als "Fito" bekannt ist, wird am Montag in New York vor einem US-Bundesgericht erwartet. Das berichtet der amerikanische Sender CNN. Vorgeworfen wird dem meistgesuchten Drogenboss Ecuadors Drogen- und Waffenhandel.

lange Haftstrafe droht

Bei einer Verurteilung drohen "Fito" mindestens 10 Jahre bis lebenslange Haft. Die Vereinigten Staaten werfen Fitos Bande vor, gemeinsam mit dem mexikanischen Sinaloa-Kartell Handelsrouten für Kokain kontrolliert zu haben. Damit machen sich die Los Choneros schuldig, Kokain in die USA und in andere Länder verteilt zu haben.

Flucht aus der Haft

Erst im Juni war es den Behörden möglich den Drogenboss zu fassen. Zuvor ist es "Fito" gelungen aus einem Gefängnis zu fliehen und sich zu verstecken. Angeblich soll seine 3-jährige Tochter ihn versehentlich verraten haben. Er war 2011 zu 34 Jahren Haft verurteilt worden. Bei der Verlegung in eine andere Haftanstalt im Jänner 2024 fällt den Behörden erstmals seine Flucht auf. Zu dieser Zeit gibt es in mehreren Gefängnissen Aufstände bei denen Wärter als Geiseln genommen werden. Die genauen Umstände der Flucht sind immer noch unklar. Bereits 2013 gelingt es "Fito" erstmals zu fliehen.

"Auf Nimmerwiedersehen, Fito"

Ecuadors Präsident, Daniel Loboa, findet eher weniger nette Worte zum Abschied vom meistgesuchten Drogenboss seines Landes: "Auf Nimmerwiedersehen, "Fito"."

(APA/FA)

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