Droht der Apfelsaft-Preisschock?

(23.10.2017) Fruchtsaft-Liebhaber sind nervös: Droht uns jetzt der große Apfelsaft-Preisschock? Im Netz häufen sich die Berichte, dass die heurige Apfelernte ziemlich mies sein soll und dadurch die Preise von Apfelsaft und Frischobst in den Supermärkte kräftig steigen werden.

Wie sieht die aktuelle Lage aus?

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In Deutschland zum Beispiel kostet der Apfel-Direktsaft in der untersten Preislage derzeit 85 Cent pro Liter. Im Vergleich: Von Oktober 2009 bis November 2010 war er mit 49 Cent pro Liter am günstigsten.

Warum gibt es heuer europaweit eigentlich nur so wenige Äpfel?

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Dass es heuer nur so wenige Äpfel gibt, liegt am Frühjahrsfrost Ende April. Aber müssen deswegen auch wir in Österreich jetzt mit erhöhten Apfelsaft-Preisen rechnen?

Rupert Gsöls, Obmann der steirischen Erwerbsobstbauern:
"Die Industrie ist seit letzten Jahr auch relativ leer mit ihren Konzentraten. Dadurch werden die Konzentratspreise steigen, aber wie weit sich das dann bis zum Konsumenten ins Geschäft auswirkt, das weiß ich leider nicht. Aber da der Konsument nur bis zu einem gewissen Preis bereit ist zu zahlen, kann der Handel darüber nicht gehen. Der Handel hat halt am Ende vielleicht einfach weniger Stück zur Verfügung."

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