Einwanderung: Razzia in Kita

Kindertagesstätte gestürmt

(06.11.2025) Die US-Einwanderungsbehörde ICE treibt den von Präsident Donald Trump geforderte verschärften Kurs gegen Einwanderer massiv voran. Am Mittwoch stürmte sie eine Kindertagesstätte in Chicago und nahm eine Erzieherin fest, wie Reuters von der Belegschaft des Kindergartens erfuhr. Der Vorfall in einem Wohnviertel im Norden der Stadt löste demnach Panik bei Mitarbeitern und Eltern von Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern aus.

Der demokratische Kongressabgeordnete Mike Quigley erklärte, die ICE-Agenten hätten die Erzieherin vor den Augen der Kinder ergriffen. Der Lokalsender WGN-TV zeigte Aufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie zwei Männer, einer davon mit einer Sturmhaube, eine schreiende Frau aus der Kita zerrten. Die Männer tragen Westen mit der Aufschrift "Polizei". Weitere Markierungen sind nicht zu sehen. Auf den Aufnahmen ist zu hören, dass die Frau auf Spanisch sagt, sie habe "Papiere". Es soll sich um eine Erzieherin aus Kolumbien handeln.

Eine Sprecherin des Heimatschutzministeriums teilte Reuters mit, ICE-Mitarbeiter hätten eine kolumbianische Frau und einen Mann verfolgt, die vor einer "gezielten Verkehrskontrolle" in den Eingangsbereich des Kindergartens geflohen seien.

Die Razzia in dem Kindergarten ist Teil eines verschärften Vorgehens gegen Einwanderer in Chicago, das von Trump angeordnet wurde. Erklärtes Ziel ist die Verfolgung gefährlicher Krimineller ohne Aufenthaltsrecht in den USA. Unter den Festgenommenen sollen aber auch US-Staatsangehörige sein und Menschen ohne Vorstrafen.

(apa/mc)

Disney-Figuren bei ChatGPT

Milliarden-Deal

Krypto-Pleite: 15 Jahre Haft

"Betrug epischen Ausmaßes"

Polizei auf Sparkurs

Trifft auch Spezialeinheiten

Was hört Taylor am liebsten?

Sie verrät ihren Lieblingssong

Sozialwirtschaft-KV: Streiks!

Verhandlungsrunde gescheitert

Pleitenabend für ÖFB-Clubs

Drei 0:1-Niederlagen

Wo würde die KI Skifahren?

ChatGPTs und Googles Favoriten

Doch nicht offline

Australische Teenies jubeln