Wien: Täter war Einzeltäter

Videoauswertung abgeschlossen

(04.11.2020) In einer Pressekonferenz sind heute Nachmittag neue Details zum Attentäter bekannt gegeben worden! Innenminister Karl Nehammer sagt, die Videoauswertung sei abgeschlossen und die Einzeltäter-Theorie habe sich bestätigt. Die rund 20.000 eingereichten Videos von Augenzeugen und Überwachungskameras hätten aber gezeigt, wie brutal der Täter vorgegangen war.

Der 20-jährige Attentäter soll bis vor kurzem bei seinen Eltern in Wien gewohnt haben und regelmäßig eine Moschee besucht haben, die schon oft in Zusammenhang mit der radikal-islamischen Szene genannt worden ist. Dabei soll es sich um eine Moschee in der Hasnerstraße in Wien-Ottakring handeln. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat sich bereits von der Moschee distanziert, diese stehe nicht unter der Kontrolle der Glaubensgemeinschaft, heißt es.

Die FPÖ wirft Innenminister Karl Nehammer unterdessen "Fehlinformation" vor. Entgegen der Aussagen des Ministers und seiner Spitzenbeamten seien der Täter wie auch sein Umfeld sehr wohl unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestanden, sagte Klubobmann Herbert Kickl. Es stelle sich die Frage, warum der Verfassungsschutz nicht "schon längst zugegriffen" habe.

Nehammer hat mittlerweile eingestanden, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung vom slowakischen Geheimdienst über den versuchten Munitionskauf des 20-jährigen Wiener Terrorattentäters informiert wurde - aber "in weiteren Schritten offensichtlich in der Kommunikation etwas schief gegangen ist". Der Minister will jetzt eine Unabhängige Untersuchungskommission einrichten.

(APA/CJ)

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