Emotionaler AUA-Neustart

mit Jubel und Fahnen

(15.06.2020) Emotionale Szenen haben sich heute Früh am Flughafen Wien in Schwechat abgespielt! Grund dafür ist der AUA-Neustart. Die Passagiere des AUA- Erstfluges sind heute nicht wie gewöhnlich zum Gate gegangen – nach 90 Tagen Corona-Pause wurden sie von jubelnden AUA-Mitarbeitern begrüßt.

Die meisten Fluggäste sind aus beruflichen Gründen geflogen. Viele beschreiben die Möglichkeit wieder fliegen zu können als Erleichterung und einen Schritt zurück in die Normalität.

Maskenpflicht im Flugzeug
Nach dem „Neustart“ mit 20 Destinationen kommen nächste Woche weitere dazu. Ab Juli folgen die ersten vier Langstreckenflüge in die USA und nach Bangkok. Wenn du den Flughafen betrittst, ist aber vieles anders: Durchsagen zu Abstandsregeln und Desinfektionsmittelspendern an allen Ecken sind jetzt der neue Alltag. Auch in den Flugzeugen gilt strenge Maskenpflicht. AUA-Flugbetriebsleiter Helmut Haubenwaller erkärt: „Wenn man das Flugzeug betritt, muss man eine Maske tragen, beim Essen und Trinken kann man sie natürlich abnehmen.“

Flugzeuge „eingewintert“
Die AUA hat wegen der Coronavirus-Pandemie ihren Flugbetrieb am 18. März eingestellt. Das ist zuvor nur einmal in der Geschichte passiert: nämlich 2010 wegen der Aschewolke in Island, nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull. Flugzeuge und Mitarbeiter sind weltweit verstreut gewesen. Die 82 Flugzeuge der Austrian Airlines sind während der Corona-Zeit in Wien geparkt gewesen.

Rettungspaket sichert Zukunft
Mit dem Rettungspaket, das letzte Woche beschlossen worden ist, ist die Zukunft gesichert, so der AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Die AUA bekommt im Zuge des Rettungspakets 150 Millionen Euro Zuschuss aus Steuergeldern sowie 300 Millionen Euro als Kredit, der zu 90 Prozent von der Republik Österreich besichert ist. Die AUA-Mutter Lufthansa investiert weitere 150 Millionen Euro. Die Lufthansa verpflichtet sich in einem Standortvertrag, das Drehkreuz in Wien zu erhalten und gleich schnell auszubauen wie die Drehkreuze in Frankfurt, München und Zürich.

(mt)

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