Empörung über US-Polizeigewalt

Die Polizeigewalt gegen schwarze Jugendliche erschüttert die Welt. Innerhalb weniger Monate haben Beamte in den USA zwei schwarze Teenager erschossen. Im Fall des getöteten 12-Jährigen in Cleveland vom Wochenende ist jetzt ein Überwachungsvideo veröffentlicht worden. Es zeigt, dass die Polizei binnen weniger als zwei Sekunden das Feuer eröffnet. Die Spielzeugwaffe des Buben habe täuschend echt ausgesehen, so die Begründung. Und in Ferguson im Bundesstaat Missouri ist es gestern wieder zu Protesten gekommen. Der Polizist, der im August einen unbewaffneten schwarzen Teenager erschossen hat, muss ja bekanntlich nicht vor Gericht.

Die Mutter des Opfers, Lesley McSpadden ist geschockt, sie sagt im US-Fernsehen:
“Wir haben das Recht, respektiert zu werden, aber das ist nicht der Fall. Nach dem, was mit unserem Sohn geschehen ist, wollten wir behandelt werden wie alle anderen. Aber ich finde, es ist sehr unfair und ich hätte nicht gedacht, dass die Sache so abgehandelt wird, und dass einen das System so im Stich lassen kann.”

Das ergreifende Interview mit Michaels Eltern und deren Anwalt kannst du dir hier anschauen.

Cleveland: Druck auf Polizei steigt

Auch nach dem Tod des 12-Jährigen in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio ist es zu Protesten gekommen, diese sind aber unblutig verlaufen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt, weil der Polizist sofort geschossen hat, wie das Video zeigt:

USA: Schwarze werden öfter erschossen

Übrigens ist in den USA die Wahrscheinlichkeit für einen schwarzen Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren von Cops erschossen zu werden, 21 Mal höher als für gleichaltrige Weiße. Das zeigen aktuelle Zahlen.

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