Eskalation in Ukraine

Schwere Explosion in Donezk

(18.02.2022) In der ukrainischen Stadt Donezk ist es der russischen Agentur RIA Nowosti zufolge Freitagabend zu einer schweren Explosion gekommen. Der Vorfall habe sich in der Nähe des Regierungsgebäudes der Separatisten ereignet. Der russische Präsident Wladimir soll angeordnet haben, in Russland Unterkünfte für Einwohner des ukrainischen Donbass bereitzustellen. Dafür solle Katastrophenschutzminister Alexander Tschuprijan unverzüglich in die Region von Rostow am Don reisen.

Die Separatisten im Osten der Ukraine haben Kinder bei einem Waisenhaus versammelt, um mit ihnen die Evakuierungen nach Russland zu beginnen. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax.

Lage besorgniserregend

US-Präsident Joe Biden will sich am Freitag um 22.00 Uhr zur angespannten Lage im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine äußern. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. US-Außenminister Antony Blinken betonte, dass die westliche Geschlossenheit gegenüber Russland auch halten werde, wenn die Krise an der Ukraine-Grenze sich lange hinziehe. Man werde den Fokus auch in den nächsten Monaten nicht verlieren, betont Blinken auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Kurz vor der Explosion hat die pro-russische Führung der Separatistengebiete die Zivilbevölkerung zur Flucht nach Russland aufgerufen. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach von einer "Verschlechterung der Lage", sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron nannte sie "sehr besorgniserregend".

Westen warnt vor inszeniertem Angriff

Zuerst sollten "Frauen, Kinder und ältere Leute" in Sicherheit gebracht werden, sagte der Chef der Donezker Separatisten, Denis Puschilin, in einer am Freitag veröffentlichten Ansprache. "Eine zeitweise Ausreise bewahrt Ihnen und Ihren Verwandten das Leben." Die Separatisten warfen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor, er wolle "in nächster Zeit" eine Offensive starten.

Die US-Regierung warnt seit längerem davor, Moskau würde einen Angriff inszenieren, um einen Gegenangriff auf die Ukraine öffentlich zu rechtfertigen. Ähnlich äußerte sich am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz auch US-Außenminister Antony Blinken. Alles, was derzeit zu beobachten sei, sei "Teil eines Szenarios, das bereits im Gange ist: nämlich falsche Provokationen zu schaffen, dann auf diese Provokationen reagieren zu müssen und schließlich eine neue Aggression gegen die Ukraine zu begehen".

(APA/CD)

Tankverbot in Ungarn

"Treibstoff-Tourismus" stoppen

GR: Mini-Hitzewellle

Ärzte warnen Touristen

Steiermark:16-jähriger getötet

Fahrer geflüchtet

Tat vorher angekündigt

In Facebook-Nachricht

Kate Moss für Johnny Depp

Schlussplädoyers am Freitag

Obama, Clinton & Co

Waffengesetze verschärfen!

Polizei räumt Stadtstraße

95 Festnahmen

Missbrauch in Mittelschule

Mehr als 25 Betroffene