Experten: Corona-Prognose

Abwärtstrend wird enden

(27.04.2022) Wie wird sich die Pandemie entwickeln, wie sieht das aktuelle Infektionsgeschehen aus und was lässt sich daraus schließen? Dafür gibts die wöchentliche Einschätzung des Corona-Prognosekonsortiums zum Infektionsgeschehen in Österreich: Der Abwärtstrend bei den Neuinfektionen ist nach wie vor vorhanden, wiewohl bei leicht verringerter Geschwindigkeit. "Mittelfristig" aber erwarten die Expertinnen und Experten ein Ende des Fallzahlenrückgangs, wie dem Update von heute zu entnehmen ist. Die Infektionen dürften ein konstantes und nicht so niedriges Niveau wie in den vergangenen beiden Sommern erreichen.

Mittwochszahlen

Die Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden sind am Mittwoch deutlich höher ausgefallen als an den Tagen zuvor: Laut Daten des Innen- und Gesundheitsministeriums wurden 8.239 positive Testresultate dokumentiert. Dieser Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 7.198 Fällen. Außerdem sind 24 Menschen an oder infolge von Covid-19 verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 561,1 Fälle auf 100.000 Einwohner.

"Die Fallentwicklung ist nach wie vor rückläufig, wobei sich die Geschwindigkeit des Rückgangs weiterhin leicht verringert hat. Die Prognose geht von einem allmählichen Übergang in eine konstante Fallentwicklung aus", ist konkret von den Experten der Technischen Universität Wien, MedUni Wien und der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zu lesen. Mit Blick auf die mittelfristige Zukunft wurde betont, dass den derzeit dämpfend wirkenden saisonalen Effekten die fortschreitende Abnahme des erworbenen Immunschutzes vor Neu- oder Wiederinfektion entgegenstehe.

Wirkung von Gastroöffnung und Handel entfaltet

Darüber hinaus hätten die erfolgten Lockerungen vom 16. April (unter anderem Ende der Maskenpflicht im Großteil des Handels und bei Events, keine Einschränkungen für die Gastronomie) mittlerweile vollständig ihre Wirkung entfaltet. "Aufgrund dieser Entwicklungen wird der Fallzahlenrückgang mittelfristig enden. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass die Infektionszahlen auf die Niveaus der Sommer 2020 oder 2021 sinken werden", hieß es. In den Unterlagen wurde diesbezüglich auch darauf verwiesen, dass sich im Wochenvergleich die effektive Reproduktionszahl weiterhin leicht erhöht hat (von 0,85 am 17. April auf 0,88 am 24. April).

Prognose

Für die nähere Zukunft gehen die Expertinnen und Experten des Gremiums von folgender Situation aus: Für den kommenden Mittwoch (4. Mai) wird mit 4.532 bis 7.461 Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Österreich gerechnet, der Punktschätzer als eine Art Mittelwert liegt bei 5.654. Zum Vergleich: Am heutigen Mittwoch lag der Wert bei 8.239 Neuinfektionen.

(fd/apa)

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