Facebook dachte, Userin sei Terroristin

Ärger für eine Facebook-Userin: Das Netzwerk hatte ihren Account wegen Terrorverdachts gesperrt. Der Grund: Das Mädchen aus San Francisco heißt im Vornamen Isis – genauso wie die Terrororganisation, die sich ja auch für die Anschläge in Paris verantwortlich zeigt. Doch damit hat die junge Softwareentwicklerin rein gar nichts zu tun.

Isis ist generell ein recht häufiger Name. Fast 57.000 User hatten zuletzt in einer Onlinepetition gefordert, das Terrornetzwerk nicht mehr nach ihrem Vornamen zu benennen.

Für Isis aus den USA war’s jedenfalls mega-mühsam, Facebook zu beweisen, dass ihr Account zu Unrecht gesperrt wurde. IT-Experte Michi Leitner von Futurezone.at:
„Facebook verlangt einen Nachweis, meist in Form eines Fotos, eines Passes oder behördlichen Dokuments. Das kann allerdings Tage bis hin zu Wochen dauern, bis der Account wieder freigeschalten wird. Wenn man Facebook weiter verwenden möchte, ist das allerdings die einzige Möglichkeit, das steht auch so in den Nutzungsbedingungen drinnen.“

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