Facebook und Co. hacken unser Hirn

(13.04.2017) Facebook, Twitter, Google und Co. hacken sich in unser Gehirn! Das sagt der ehemalige Google-Produktmanager Tristan Harris. Er erklärt die Tricks, mit denen die Internet-Riesen arbeiten, damit wir nach ihnen süchtig werden.

Ein Beispiel: Wir bekommen Push-Nachrichten aufs Handy, manchmal freuen wir uns darüber, und deshalb checken wir das Smartphone auch ständig. Dann ist da nichts zu sehen, eine Niete quasi. Ähnlich wie bei einem Glückspielautomaten. Als Belohnung gibt’s Likes und Follower, die fast alle Apps anbieten.

Harris sagt im US-TV: "Es ist nicht gleich etwas Schlechtes. Man muss sich aber schon fragen, ob man wirklich Gefühle für sein Handy haben möchte. Das Problem ist, dass wir alle glauben, dass Technologie neutral ist und ja wir bestimmen, was wir im Web posten. Aber das stimmt nicht! Jedes Unternehmen will unsere komplette Aufmerksamkeit. Da gibt's eine Riesen-Gebrauchsanleitung, dass sie diese auch von uns bekommen."

Was du dagegen tun kannst, hat Harris in diesem Video zusammengefasst:

"Die Apps senden Push-Nachirchten und sind extrem bunt, damit du sie unbewusst verwendest. Die meisten Leute wissen nicht, dass die Unternhemn Entwickler haben, die neue Benachrichtigungsarten entwickeln, damit du ihnen deine Aufmerksamkeit schenkst. Damit du bei ihnen bleibst. Um dagegen zu steuern, schalte alle Notifications aus! Behalte sie nur, wenn dir echte Personen etwas sagen wollen, nicht die App!"

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