Fact-Check: Arsen im Reis

(14.02.2017) Ist Reis, wenn man ihn falsch zubereitet, wirklich giftig?

Im Netz gehen schon wieder diverse Studien um, die besagen, dass krebserregendes Arsen freigesetzt werden kann. Verschiedene Tests zeigen, dass es wichtig ist, wie genau der Reis zubereitet wird. Viele Menschen kochen Reis nach der Dampfgar-Methode. Dabei werden ein Teil Reis und zwei Teile Wasser gemischt. Dabei würde jedoch das Arsen, das durch Industriegifte in der Luft und durch Pflanzenschutzmittel auf die Reiskörner gelangt, nicht ausreichend abgespült werden.

Wir haben den KRONEHIT Fact-Check gemacht und nachgefragt, ob diese Horror-Studie wirklich stimmt – Ja, sagt mir Ernährungswissenschaftlerin Ingrid Kiefer von der AGES:
"Man sollte Reis unabhängig von der Sorte - Langkorn, Rundkorn, Basmati oder Wildreis - wie Nudeln kochen! Das heißt, man sollte sehr viel Wasser nehmen. Die ideale Relation wäre: eine Tasse Reis und sechs Tassen Wasser. Damit wird das Arsen aus dem Reis rausgeschwemmt. Wichtig ist dann auch, das Kochwasser wegzuschütten."

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