Waris: Frau geht wieder Gassi

Riesenaufschrei im Netz

Ihr Hund hat den kleinen Waris totgebissen, jetzt geht sie erneut Gassi. Ein Riesenaufschrei geht durchs Netz. Jene Wienerin, deren Rottweiler vor einem Jahr den 17 Monate alten Waris auf offener Straße totgebissen hat, ist jetzt mit einem Labrador an der Leine fotografiert worden. Laut Anrainer soll sie schon mehrmals mit dem Hund unterwegs gewesen sein. Und das, obwohl sie mit einem lebenslangen Hundehalteverbot belegt worden ist. Der Hund soll angeblich ihrem Lebensgefährten gehören. Stadträtin Ulli Sima will hart durchgreifen. Sie kündigt eine Strafe von bis zu 20.000 Euro an.

Wichtiger wären strengere Kontrollen. Denn aufgeflogen ist der Fall ja dank aufmerksamer Anrainer, nicht auf Grund von Kontrollen, kritisiert Hundetrainer Sascha Steiner:
"Wie oft höre ich von Kunden, dass sie jemanden kennen, der seinen Hund frei rumlaufen lässt und dieser Hund auch andere attackiert. Sie haben es der Gemeinde gemeldet, sich haben es der Polizei gemeldet, sie haben es dem Amtstierarzt gemeldet - keiner nimmt es ernst. Es muss immer zuerst etwas passieren. Und das ist schlichtweg falsch bei uns in Österreich."

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