Falsche Infusion: Mann tot

Traurige Story aus dem Krankenhaus Kirchdorf in Oberösterreich: Weil Medikamente verwechselt worden sind, ist ein 61-jähriger Mann jetzt tot.

Er wird mit Herzrhythmusstörungen ins Spital gebracht. Beim Verabreichen der Infusion greift der Pfleger zur falschen Flasche. Er bekommt daher ein Medikament, das für Blutwäsche eingesetzt wird und keinesfalls direkt verabreicht werden darf.

Karl Lehner vom Spitalsbetreiber GESPAG: “Es wurden Gegenmaßnahmen eingeleitet, um den Harngang des Mannes zu erhöhen, damit das Medikament quasi wieder ausgewaschen wird. Schließlich wurde der Mann nach Wien überstellt, wo er aber leider an den Folgeschäden gestorben ist.“

Wie geht es in dem Fall nun weiter? Mehr Infos auf der nächsten Seite!

Falsche Infusion: Mann tot 2

Weil die Medikamente falsch einsortiert waren, haben möglicherweise noch drei weitere Patienten falsche Infusionen bekommen. Auch der Tod einer schwerkranken Frau könnte darauf zurückzuführen sein.

Die Staatsanwaltschaft Steyr ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung.

Spitalsbetreiber GESPAG betont, dass es eigentlich ein Sicherheitssystem gibt, das solche Verwechslungen verhindern soll. Lehner: „Wir haben sofort reagiert und alle unsere Spitäler noch einmal angewiesen, besonders sorgsam zu sein und keine Medikamente zu verabreichen, ohne auf das Etikett geschaut zu haben. Wir haben noch einmal darauf hingewiesen.“

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