Krebs-Diagnose wegen Tattoos

Die Ärzte dachten ihr Krebs hätte sich schon im ganzen Körper ausgebreitet, doch am Ende war alles ganz anders!

Bei einer 32-jährigen Frau aus Kalifornien wurde Gebärmutterhals-Krebs diagnostiziert. Doch dann fanden die Ärzte bei einem weiteren Scan mit dem Computertomographen angebliche Metastasen in der Hüfte. Eine schmerzhafte Chemotherapie, die mit hohen Risiken verbunden ist, wäre der Mutter von vier Kindern bevor gestanden.

Die 32-jährige Amerikanerin hatte bereits ihren OP-Termin, um sich die Gebärmutter entfernen zu lassen. Nach der Operation stellten die Ärzte jedoch fest, dass es sich bei den angeblichen Metastasen in der Hüfte nicht um weitere Krebszellen, sondern lediglich um Tinte gehandelt hat. Die Frau hat ihre Beine nämlich voller Tattoos.

Ramez Eskander, der behandelnde Arzt der Frau:
"Sie hat keinen Lymphknoten-Krebs. Was wir gesehen haben waren Pigmente der Tinte. Wenn man tätowiert ist, dann kann die Tinte durch Zellen des Lymphsystems absorbiert werden und in andere Lymphknoten wandern."

Jetzt sollen alle Ärzte, Chirurgen, Patienten und Familien über dieses Problem aufgeklärt werden. Wenn auf einem Scan die Lymphknoten aufleuchten und der Patient Tatoos hat, könnte es nämlich falscher Alarm sein.

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