Fotos: Wiener Polizei rettet Flüchtlinge!

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Wieder ist ein rollendes Flüchtlingsgrab gestoppt worden – diesmal rechtzeitig! Die Wiener Polizei dürfte in der Nacht auf Dienstag 24 Flüchtlingen das Leben gerettet haben.

Ein Kleinlaster fällt der Polizei auf der A4 bei Wien auf, Türen und Fenster sind luftdicht abgeriegelt. Die Schiebetür ist verschweißt, die Fenster sind vergittert. Die 24 Afghanen – alle sind erst 16 und 17 Jahre alt – liegen im winzigen Laderaum regelrecht gestapelt aufeinander, sagt Thomas Keiblinger von der Polizei Wien:
"Die Leute sind aufeinander gesessen, aufeinander gestanden und das wirklich Fatale war, dass in den Innenraum niemals Frischluft gelangt ist aufgrund der baulichen Beschaffenheit und dass diese Personen dort eingesperrt waren wie in einer Gefängniszelle. Sie konnten sich von innen selbst nicht befreien."

Die Flüchtlinge wurden befreit und von der Polizei betreut.

"Iceman" stoppt den Schlepper

Der 30-jährige Fahrer versucht zu flüchten und lässt sich auch nicht von einem Schreckschuss stoppen. Erst der Polizeihund "Iceman" kann den Mann aufspüren, er wird trotz heftiger Gegenwehr festgenommen.

Freiwillige helfen am Westbahnhof

Bis zum Abend sind gestern rund acht Züge aus Budapest in Wien angekommen. Darin allerdings nur noch ein Bruchteil vom Montag. 150 Menschen sind laut Polizei am Westbahnhof umgestiegen, kein einziger von ihnen habe einen Asylantrag gestellt, man habe sie nach Deutschland weiterreisen lassen, heißt es. Viele Helfer waren wieder vor Ort und haben den überwiegend syrischen Familien Wasser, Essen und Babynahrung gebracht. Für die Flüchtlinge geht es heute weiter nach Deutschland, einige haben am Bahnhof übernachtet.

Ob heute wieder Züge voll mit Flüchtlingen aus Ungarn anrollen bleibt fraglich, der Ostbahnhof in Budapest ist gesperrt, die Flüchtlinge dürfen Ungarn nicht mehr verlassen.

Schon gestern haben die Österreicher ihr großes Herz gezeigt, als rund 3.650 Flüchtlinge am Westbahnhof angekommen sind.

Peter Kraus, Sprecher der „Grünen Andersrum“ ist den halben Tag vor Ort gewesen:
“Ich habe so etwas noch nie erlebt. Binnen weniger Stunden sind mehr als 100 Dolmetscher da gewesen. Die Menschen haben Lebensmittel gebracht, jeder wollte helfen. Es war einfach unglaublich.“

'Refugees welcome' auch in Deutschland

Die 3.600 Flüchtlinge, die am Montag und Dienstag nach Deutschland weitergereist sind, wurden auch dort an den Bahnhöfen freundlich empfangen. Ein Münchner Polizist wird zum Internet-Liebling:

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