Flugverbot: So geht’s weiter

Boeing-Chaos trifft Airlines

Welche Folgen hat die Luftraumsperre? Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien, verursacht möglicherweise durch einen Software-Fehler, gelten nun in ganz Europa, Australien und weiten Teilen Asiens für die baugleichen Maschinen Flugverbote – aus Sicherheitsgründen.

Für manche Airlines ist das problematisch. Gut die Hälfte aller seit 2017 ausgelieferten Flugzeuge ist jetzt mit einem Schlag aus dem Verkehr gezogen. Im Flugverkehr von und nach Österreich ist dieser Flugzeugtyp aber bislang eher selten zum Einsatz gekommen.

Aufrecht bleiben die Flugverbote, bis das Softwareproblem behoben ist. Verkehrsminister Norbert Hofer, der ja gelernter Flugzeugtechniker ist, geht von zwei bis drei Wochen aus. In der derzeitigen Situation würde er in ein solches Flugzeug nicht einsteigen, sagt er.

Im Mutterland des Boeing-Konzerns, den USA, darf die Boeing 737 Max 8 weiterhin fliegen. Allerdings fordern beispielsweise die US-Flugbegleiter, dass auch dort Flugverbote verhängt werden.

Maschinen der Turkish Airlines müssen nach Verhängung der Luftraumsperre in Europa umdrehen.

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