Forderungen an Merz

Künstler wollen Israel-Waffenliefer-Stopp

(31.07.2025) In einem offenen Brief an den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz fordern über 200 Kulturschaffende unter anderem den Stopp deutscher Waffenlieferungen an Israel. Das berichtet der SPIEGEL heute. Die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler verlangen zudem humanitäre Hilfe.

"Lassen Sie Gaza nicht sterben, Herr Merz."

Aus dem besagten Brief, der mit "Lassen Sie Gaza nicht sterben, Herr Merz" betitelt ist, geht hervor: Worte alleine scheinen den Kulturschaffenden nicht genug zu sein. "Sie haben in den letzten Tagen Stellung bezogen und die israelische Regierung kritisiert", heißt es in dem Schreiben, das dem SPIEGEL vorliegt. Weiters wird klargestellt: "Wir würdigen das, doch eines ist klar: Worte alleine retten keine Leben."

prominente Unterzeichner

Zu den prominenten Unterzeichnern des Schreibens gehören unter anderem Joko Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf oder auch Comedian Teddy Teclebrhan sowie Musikerin Shirin David und Ski Aggu.

drei konkrete Forderungen

Die 200 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner erwähnen in ihrem Brief drei konkrete Punkte. Zunächst fordern sie einen Stopp deutscher Waffenlieferungen an Israel. Auch von einem Aussetzten des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel ist die Rede. Eine sofortige Waffenruhe und ungehinderter Zugang für humanitäre Hilfe zählen ebenfalls zu den Anliegen der Künstlerinnen und Künstler.

Merz in der Lage Israel zu beeinflussen?

Im Schreiben verurteilen die Künstlerinnen und Künstler laut SPIEGEL die Verbrechen der Hamas. Allerdings sei kein Verbrechen ein Grund für die Bestrafung von Millionen Menschen. Die Kulturschaffenden sagen außerdem: "Herr Merz – Sie sind einer der Wenigen, der Israel dazu bewegen kann, doch noch den Kurs zu ändern."

(FA)

WM-Spielorte für Österreich fix

drei verschiedene Stadien

Böller explodiert in Hand

Graz: 14-Jährige verletzt

19-Jähriger kommt ums Leben

Bei Lawinenabgang in Tirol

Legionellen-Alarm in Therme

Bad Tatzmannsdorf

Mehr Syrien-Abschiebungen?

Neue EU-Einschätzung

ÖFB-Team gegen Argentinien

WM-Auslösung

Michael Bublé singt für Papst

Ave Maria

21-jähriger Häftling tot

in Wiener JA Josefstadt