Forscher verpasst sich Superaugen

Kalifornischer Forscher verpasst sich Superaugen! Gabriel Licina wagt einen Selbstversuch. Er lässt sich die Augen mit einem Wirkstoff eintropfen, der bei nachtblinden Menschen das Sehen im Dunkeln verbessern soll – nur sind seine Augen völlig gesund. Er geht daraufhin in einen finsteren Wald. Er sieht plötzlich gut wie eine Katze und kann Menschen in 50 Metern Entfernung erkennen.

Dass das Wundermittel für Normalos bald auf den Markt kommt, darf aber bezweifelt werden. Nebenwirkungen sind nämlich noch unerforscht. Augenarzt Peter Reinelt: “Grundsätzlich gilt: Ein Medikament ist eine Droge. Damit muss man vorsichtig sein. In der Medizin kann es bei Menschen, die an Nachtblindheit leiden, tatsächlich eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken. Wie weit es für den gesunden Menschen geeignet ist, lässt sich noch nicht sagen.“

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