FPÖ will Rauchverbot wieder kippen

Bei neuer Regierungsbeteiligung

Rauchverbot nein, ja oder doch wieder nicht? Der FPÖ-Niederösterreich-Chef Udo Landbauer bringt das Thema wieder auf den Tisch. Sollten die Freiheitlichen der neuen Regierung angehören, würde man sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass das erst kürzlich besiegelte totale Rauchverbot abermals gekippt wird. Es würde sonst vielen Lokalen erheblich schaden, zeigt sich Landbauer überzeugt. Laut ihm hätte die bisher gültige Regelung ohnehin perfekt funktioniert.

Eine allfällige Neuauflage von Türkis-Blau werde aber "menschlich mit Sicherheit keine leichte Aufgabe", Landbauer im Gespräch mit der APA. Mit dem Aufkündigen der Koalition habe die ÖVP das Ziel verfolgt, "uns zu vernichten wie 2002". Aber die FPÖ von heute sei eine andere als damals. Und die Freiheitlichen hätten in der Regierung "umgesetzt, was wir versprochen haben". Die Themen im Wahlprogramm 2017 hätten auch heute Gültigkeit.

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Die Österreicher würden sich die Regierung wünschen, "die bis vor kurzem regiert hat", sagte Landbauer weiter. Die FPÖ wolle Inhalte voranbringen, was "momentan leider nur mit Türkis-Blau möglich" sei. Außer Frage steht für den Landesparteichef, dass Herbert Kickl im Innenministerium "am besten aufgehoben" und "der beste Mann" sei. "Da wollen wir ihn haben."

Bei der Wahl am 29. September ist für die FPÖ alles möglich, zeigt sich Landbauer überzeugt. Nach den vergangenen Monaten samt Ibiza-Video wäre aber "alles bei 20 Prozent ein Erfolg". Die FPÖ Niederösterreich trage absolut die meisten Stimmen zum Gesamtergebnis bei. Die Landesgruppe sei "vom Nachzügler zu Stimmenbringer geworden". Dabei sei Niederösterreich nach wie vor "kein einfaches Bundesland" für die Partei.

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