Frau erschossen: Unfallhergang

Freund wollte Waffe entfernen

Nach dem tödlichen Schussunglück in der Südoststeiermark dürfte der Unfallhergang jetzt geklärt sein. Ein 19-Jähriger soll ja beim Siedeln aus Versehen seine gleichaltrige Freundin mit einer Schrotflinte erschossen haben. Die Waffe soll dem verstorbenen Großvater des jungen Mannes gehört haben und bereits seit Jahren an der Wand aufgehängt gewesen sein.

Die 19-Jährige soll dann beim Einrichten des Zimmers ihren Freund gebeten haben, die Waffe zu entfernen, sagt Manfred Niederl von der Steirerkrone:
„Er ist dem Wunsch seiner Freundin nachgekommen und hat die Waffe von der Wand genommen. Die ist geknickt, also aufgeklappt gewesen. Er hat sie dann zugeklappt und in diesem Moment soll sich der Schuss gelöst haben.“

Die Schrotladung hat die Frau ins Gesicht und in den Hals getroffen, für sie ist jede Hilfe zu spät gekommen. Sie hinterlässt einen erst dreieinhalb Monate alten Sohn.

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