Frau will sich Po vergrößern

und stirbt

Einen kräftigen Allerwertesten zu besitzen, ist für viele Frauen ein Traum. Doch dieser Traum hat einer 42-jährigen Frau aus Düsseldorf das Leben gekostet.

Anfang Juli will sich die Deutsche ihren Po vergrößern lassen und stirbt sofort nach der OP. Experten warnen nun vor der Mode-OP „Brazilian-Butt“-Lift.

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen den Operateur eingeleitet und erste Untersuchungen haben ergeben, dass die Frau in Folge der Operation verblutet ist. Ein Sachverständiger muss nun klären, ob es ein Behandlungsfehler gewesen ist.

Der betroffene Mediziner äußert sich: „Verblutet ist sie definitiv nicht. Ihr Kreislauf war stabil nach der OP. Außerdem hat es im operierten Bereich keine großen Blutgefäße gegeben.“ Er vermutet viel eher einen plötzlichen Herztod als Todesursache, etwa durch eine angeborene Herzschwäche.

Doch es ist nicht der erste Todesfall gewesen, mit dem der Operateur in Verbindung gebracht wird. Bereits im vergangenen Jahr ist eine 20 Jahre alte Studentin nach einem Eingriff bei ihm gestorben.

Außerdem steht der 47-Jährige Mediziner Anfang August wegen Titelmissbrauchs vor dem Amtsgericht. Er hat sich auf seiner Homepage als „Dr. med.“ ausgegeben, obwohl er diesen Titel nicht besitzt. Die Staatsanwaltschaft hat deswegen einen Strafbefehl in Höhe von 13.500 Euro erlassen. Dagegen hat der Arzt aber Widerspruch eingelegt.

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