Fukushima-Fackellauf

Olympische Spiele

(25.03.2021) Im japanischen Fukushima hat heute der Fackellauf für die Olympischen Spiele im Sommer in Tokio begonnen. Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus fand die Zeremonie im J-Village in Fukushima ohne Zuschauer statt. Den Auftakt machten Mitglieder der japanischen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Sie erschienen in weißen Sportanzügen in dem Fußballtrainingszentrum, das während der Atomkatastrophe im März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis als Hauptquartier für die Krisenmanager des Super-GAU gedient hatte. Olympiachefin Seiko Hashimoto sprach von einem "Lichtblick der Hoffnung" für die Welt. "Die olympische Flamme hat auf diesen Moment gewartet, genau wie eine Kirschblütenknospe vor dem Aufblühen." Die vor einem Jahr in Japan eingetroffene Flamme habe in einer für die ganze Welt sehr schwierigen Zeit "still und stark gebrannt", sagte Hashimoto.

Zehn Jahre nach der Katastrophe sollte der Start des Fackellaufs in Fukushima der Welt die Fortschritte beim Wiederaufbau der Region zeigen. Die 1,2 Kilogramm schwere Fackel wurde teils aus recyceltem Aluminium hergestellt, das für den Bau von Notunterkünften nach dem Tsunami benutzt worden war. Kritiker beklagen jedoch, dass die Organisatoren von Spielen der "Erholung" sprechen, während noch immer zehntausende Menschen entwurzelt sind, die meisten aus Fukushima.

Viele prominente Fackelläufer hatten aus Sorge vor einer Ausbreitung des Virus einen Rückzieher gemacht. Rund 10.000 Läufer sollen die Flamme durch alle 47 Präfekturen tragen, ehe am 23. Juli die Spiele in Tokio eröffnet und bis zum 8. August ausgetragen werden sollen. Der Fackellauf gilt als ein Test, ob die Sommerspiele mit mehr als 15.000 Athleten tatsächlich für alle Beteiligten sicher stattfinden können, wie die Organisatoren immer wieder beteuern.

(fd/apa)

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