Fußball: Anklage nach Nazi-Skandal

(02.03.2016) Der mutmaßliche Nazi-Skandal bei einem Unterligakick in Kärnten hat jetzt ein gerichtliches Nachspiel. Ein 24-jähriger Fußballer des ASKÖ Wölfnitz hat im Vorjahr beim Match gegen den slowenisch-stämmigen Verein Zell/Sele gut sichtbar Zettel mit der Zahl “88“ unter seinen transparenten Stutzen getragen. Eine Abkürzung für “Heil Hitler“. Die Staatsanwaltschaft hat daher jetzt Anklage erhoben.

Serina Babka von der Kärntner Krone:
“Der Spieler selbst fühlt sich nicht schuldig, die 88 sei einfach seine Glückszahl. Er soll die Gegner aber auch rechtsextrem beschimpft haben. Und zwar mit 'Scheiß Jugos, ihr gehörts alle vergast und erschossen'. Außerdem soll er auch 'Es gibt nur einen Führer' gesagt haben.“

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