Gaming: Sind Lootboxen Glücksspiel?

(06.12.2017) Ist jetzt bald Schluss mit der Abzocke bei Videospielen? Die Computerspielhersteller bauen in ihre Games ja immer mehr Bezahlmodelle ein. Der User kauft also das Spiel für seine Konsole oder seinen PC, soll dann aber Zusatzinhalte wie weitere Charaktere, verbesserte Fähigkeiten oder Waffen extra bezahlen. Sehr zum Ärger der Spieler.

Höhepunkt sind aber sogenannte Lootboxen. Das sind kostenpflichtige Schatzkisten, deren genauen Inhalt die Zocker gar nicht kennen. Quasi die Ü-Ei-Methode.

Mehrere EU-Staaten wollen jetzt aber prüfen, ob diese Lootboxen nicht unter das Glücksspielgesetz fallen. Gaming-Experte David Dieckmann von 'giga.de':
"Diese Diskussion wird zurecht geführt. Vor allem dann, wenn ich diese erworbenen Dinge online auch weiterverkaufen kann. Zum Beispiel bei Spielen wie Counter-Strike. Dort können Items um tausende Euro über die Ladentheke gehen."

Oder: Fischsterben

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