Wirbel um Giftspinne

In Grazer Lagerhalle

Großes Aufsehen gab es gestern Nacht in einer Lagerhalle in Graz um eine vermutlich giftige Spinne. Eine Mitarbeiterin eines Lebensmittelgroßhandels ist gerade dabei, Verpackungen zu öffnen, als ihr plötzlich der Achtbeiner über den Weg krabbelt. Die Frau reagiert richtig und schlägt sofort Alarm. Sie und mehrere Kollegen verpacken und verkleben den Karton und alarmieren den Reptiliennotdienst.

Spinne vermutlich tot

Doch als die Experten angerückt waren, gab es von der Spinne keine Spur mehr, sagt der Leiter des Repitiliennotdiensts Werner Stangl: „Ich hab zuerst einmal die betroffene Schachtel ausgeräumt und durchsucht. Dann haben wir festgestellt, dass die Spinne nicht da ist. Die gesamte Bananenlieferung, die da gestanden ist, haben wir auf 5°C runterkühlen müssen, weil die Spinne bei diesen Temperaturen nicht überleben kann.“

Kommt aus Südamerika

Aufgrund der detaillierten Beschreibung der Mitarbeiter geht der Notdienst davon aus, dass es sich bei dem Tier um die hochgiftige Bananenspinne handelt. Der Achtbeiner ist vermutlich mit einer Lieferung nach Österreich gelangt. Die Bananenspinne, die auch Brasilianische Wanderspinne oder Armadeira genannt wird, kommt immer wieder mit Obstlieferungen nach Europa.

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