Geisterfahrer mit Kindern!

KTN: Gefährliche Situation!

(15.09.2025) Ein Geisterfahrer auf der Südautobahn (A2) bei Farchern sorgt für einen gefährlichen Zwischenfall. Ein 40-jähriger Mann aus Bosnien ist mit zwei Kindern im Auto unterwegs, als er in falscher Richtung auffährt und wendet.

Gerade noch gut ausgegangen

Gegen 21.20 Uhr melden mehrere Lenker über den Notruf ein Fahrzeug, das entgegen der Fahrtrichtung durch die Unterflurtrasse Farchern fährt. Die ASFINAG reagiert sofort und schaltet mehrere Tunnelabschnitte in der Region auf Rotlicht. Damit soll verhindert werden, dass Fahrzeuge in die gesperrten Bereiche einfahren.

Eine Streife der Autobahnpolizei Klagenfurt trifft kurze Zeit später auf den Wagen. Der 40-Jährige steht mit seinem Pkw vor der Unterflurtrasse. In seinem Fahrzeug sitzen zwei Kinder, die den Vorfall unverletzt überstehen.

Fahrer glaubt, auf Bundesstraße zu sein

Gegenüber den Beamten erklärt der Mann, er sei bei Klagenfurt-Ost auf die A2 Südautobahn aufgefahren. Im Bereich der Unterflurtrasse habe er gewendet, weil er meinte, in die falsche Richtung zu fahren. Er geht jedoch davon aus, auf einer Bundesstraße unterwegs zu sein. Erst als andere Autofahrer ihn anhupen, wird ihm klar, dass er sich auf der Autobahn befindet. Daraufhin dreht er erneut und fährt wieder in die richtige Richtung.

Alkotest negativ – Anzeige folgt

Beim Stopp vor der Unterflurtrasse Farchern kontrollieren die Beamten den Lenker. Ein Alkotest verläuft negativ. Dennoch wird der Mann bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

Hohe Gefahr durch Geisterfahrer

Die Polizei weist darauf hin, dass Geisterfahrten auf der A2 eine akute Lebensgefahr darstellen. Verkehrsteilnehmer, die einen Geisterfahrer bemerken, sollen sofort den Notruf wählen, Radio-Warnmeldungen beachten und ihr Fahrzeug nach Möglichkeit auf dem rechten Fahrstreifen verlangsamen, ohne riskante Manöver.

(fd/apa)

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