Geisterfahrer-Prozess

6-facher Mordversuch?

Er soll in selbstmörderischer Absicht einen Horrorunfall verursacht haben und dafür muss sich ein gebürtiger Ungar heute in Klagenfurt vor Gericht verantworten. Der 56-Jährige soll im September mit mehr als 3 Promille Alkohol im Blut bei Villach falsch auf die A2 aufgefahren sein. Er soll dann frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug gekracht sein. Auch ein drittes Auto (samt Wohnwagen) ist in den Unfall verwickelt gewesen.

Bei dem Crash sind der Ungar selbst und sechs weitere Personen teils schwer verletzt worden. Da sich der Geisterfahrer das Leben hätte nehmen wollen und den Unfall daher absichtlich verursacht hätte, lautet die Anklage auf sechsfach versuchten Mord.

Der Ungar selbst beteuert, dass er weder sich, noch andere verletzen hätte wollen. Dafür spricht auch, dass er nur mit knapp 50 km/h unterwegs gewesen sein soll, sagt sein Anwalt Andreas Nowak:
"Er ist relativ langsam gefahren und außerdem angegurtet gewesen. Also es handelt sich hier um eine klassische Alkofahrt. Er hat getrunken, ist falsch auf die Autobahn aufgefahren, hatte aber keinen Vorsatz sechs Menschen zu töten."

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