Genesener mit Schulverbot

PCR-Test war positiv

(12.10.2021) Eigentlich müssen Schüler, die genesen sind, nicht bei den verpflichtenden Corona-Tests mitmachen. Zum Ärger der Eltern gibt es aber Schule, die das anders handhaben.

Pro Woche wird zweimal an Wiens Schulen gegurgelt - wer positiv ist, muss nach Hause in Quarantäne. Von den verpflichtenden Tests ausgenommen sind neben den doppelt geimpften auch Schüler mit Antikörper-Nachweis sowie auch Genesene. Einige Schulen handhaben das jedoch etwas anders - in einer Wiener Volksschule verweigert die Direktorin einem genesenen 8-jährigen Buben nach positiver PCR-Testung den Besuch der Schule. Zu so einem Fall kommt es hin und wieder, da die Verordnung nicht gelesen oder verstanden worden ist.

Auf Anfrage heißt es dazu von der Wiener Bildungsdirektion: "In dem von der Bildungsdirektion an die Wiener Schulen versendeten Covid-19 Leitfaden vom 28. September ist klar vermerkt, dass genesene Schülerinnen und Schüler erst 90 Tage nach Krankheitsbeginn wieder PCR getestet werden sollten. Dies wird generell auch so gehandhabt. Den aktuellen Fall wird sich die Bildungsdirektion natürlich genau ansehen und auf die Einhaltung des Leitfadens noch mehr achten."

(PASO)

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