Gerettete klagen Bergrettung

"Zu viele Mann im Einsatz"

Es klingt wie ein schlechter Scherz, aber zwei gerettete Urlauber drohen der Tiroler Bergrettung jetzt tatsächlich mit einer Klage. Die beiden Deutschen haben Anfang Februar trotz Lawinenwarnstufe 3 eine Bergtour unternommen. Prompt haben sie sich im dichten Schneetreiben verirrt. Völlig durchnässt und am Ende ihrer Kräfte haben sie die Bergrettung alarmiert, konnten aber keine genauen Ortsangaben machen. Um sie noch lebend zu finden, sind 10 Bergretter ausgerückt.

Jetzt weigern sich die Geretteten aber die Rechnung in Höhe von 2261 Euro zu bezahlen. Laut ihnen hätten nämlich zwei Bergretter für den Einsatz gereicht. Hermann Spiegl von der Bergrettung Tirol ist fassungslos:
“Das ist eine Sauerei und das nagt auch an einem. Man muss da wirklich aufpassen, dass man nicht emotional wird und unbedachte Äußerungen tätigt.“

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