Gesamt Ostösterreich

verlängert Lockdown

(01.04.2021) Nach Wien verlängern auch Niederösterreich und das Burgenland den Kurz-Lockdown bis 11. April. Die beiden Landeshauptleute, Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Hans Peter Doskozil (SPÖ), gaben die Entscheidung Mittwochabend bekannt. Die Gemeinde Wien setzte indes einen weiteren Schritt: Bereits ab Gründonnerstag gilt eine FFP2-Maskenpflicht an belebten und beliebten Plätzen in der Innenstadt.

Mikl-Leitner erklärte die Verlängerung der Osterruhe mit der ausständigen bundesweiten Strategie und damit, dass man sich "solidarisch mit Wien" zeigen wolle. "Während eine bundesweite Strategie weiter ausständig ist - und die Ausweitung der Teststrategie im Parlament gescheitert ist", sei die Lage in Teilen der Ostregion "kritisch", kritisierte Mikl-Leitner.

Auch für Doskozil ist die derzeitige Situation trotz der Einigung in der Ostregion nicht befriedigend: "Es ist nach wie vor so, dass im Südburgenland Maßnahmen gelten, in der angrenzenden Steiermark nicht. Das ist für die Bevölkerung nicht nachvollziehbar", stellte Doskozil weiters fest. Er verwies auch auf Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), der sich eine Lösung für das gesamte Bundesgebiet gewünscht habe. Auch Mikl-Leitner drängte auf eine nachvollziehbare Vorgehensweise für alle Bundesländer.

Ludwig hatte sich am Vormittag überzeugt gezeigt, dass auch Niederösterreich und das Burgenland dem Beispiel Wiens folgen werden. Entsprechende Maßnahmen zu setzen, sei "alternativlos". Er habe den Eindruck, dass manche Bundesländer sich denken würden, dass man im Notfall immer noch Wien habe. Man helfe zwar gerne, die Ressourcen seien aber auch in der Bundeshauptstadt irgendwann erschöpft, warnte der Bürgermeister.

Heute blieb dem Gesundheitsminister vorerst nur ein Appell "an die gesamte Bevölkerung": Die Osterruhe sei für Ost-Österreich verbindlich und verpflichtend - aber "sinnvoll und notwendig ist sie für ganz Österreich". Deshalb sei auch die Bevölkerung in den übrigen Bundesländern aufgefordert, "bei der Osterruhe mitzumachen" - also die Kontakte stark zu verringern, den Corona-Abstand einzuhalten, FFP2-Masken zu tragen und Tests zu machen.

(apa/fd)

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