Gewagte Aussage

Hallervorden kritisiert Gendern

(24.08.2021) Der Komiker und Theaterbetreiber Dieter Hallervorden hat nun seine Kritik gegen das Gendern im deutschsprachigen Raum geäußert: „Das Schlosspark Theater wird, so lange ich da ein bisschen mitzumischen habe, sich am Gendern nicht beteiligen“, sagte Hallervorden.

Arbeiter*innen oder Arbeiter_innen

Seit Jahren wird ja darüber diskutiert, wie die männliche Form der Sprache abgeändert werden soll, um sowohl Frauen als auch Transmenschen anzusprechen. Oft wird mit Gendersternchen und Unterstrich gearbeitet. Also zum Beispiel Arbeiter*innen oder Arbeiter_innen. Beim Sprechen wird das meist mit einer kurzen Pause mitten im Wort betont.

Hallervorden stellt sich dagegen

„Allen Mitarbeitern steht es natürlich frei, das zu handhaben, wie sie möchten. Aber alles, was von Seiten des Theaters herausgegeben wird, wird nicht dazu dienen, die deutsche Sprache zu vergewaltigen“, sagte der 85-Jährige. Hallervorden hat sich schon öfters skeptisch zu dem Thema geäußert. Er kritisiert dabei vor allem die gegenderten Formen in den Medien.

(makl)

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