Sexsomnie: Wirbel um Urteil

Vergewaltigung im Tiefschlaf? Riesenwirbel um einen Sex-Prozess in Schweden! Ein 26-Jähriger hat sich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten müssen. Allerdings hätte der Mann laut Richtern nicht bewusst gehandelt - daher ist er freigesprochen worden. Der Schwede soll nämlich an sogenannter Sexsomnie leiden. Dabei handelt es sich um eine extreme Form des Schlafwandelns, bei der es auch zu sexuellen Handlungen kommt. Beim Aufwachen könne sich der Täter aber daran nicht erinnern. Die Diagnose gilt bei Experten als stark umstritten.

Auch bei Schlafmediziner Manfred Walzl:
“Das müsste man eigentlich per EEG beweisen. Dafür hätten dem Mann allerdings in der Tatnacht Elektroden angelegt werden müssen. Das war ja nicht der Fall. Also ich habe an diesem Urteil wirklich starke Zweifel.“

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