Giftspinnen-Invasion in NÖ

Biss: "Unvorstellbarer Schmerz"

Wer Angst vor Spinnen hat, der muss jetzt ganz stark sein. Im niederösterreichischen Gänserndorf gibt es nämlich derzeit eine regelrechte Dornfingerspinnen-Invasion. Fast täglich werden Exemplare der gelbrot gefärbten Spinne gesichtet. Die Weibchen bewachen jetzt im August ihr Ei-Gelege und reagieren daher laut Experten auch ziemlich aggressiv, wenn man sich dem Kokon nähert.

Der Biss der Dornfingerspinne soll unvorstellbar schmerzhaft sein, sagt Spinnenexpertin Helga Happ:
„So einen Schmerz habe ich wirklich noch nie erlebt. Es hat sich angefühlt, als ob jemand in meiner Hand wäre und das Fleisch von innen auffrisst. Man kann die Hand nicht hängen lassen, das hält man gar nicht aus. Man muss sie in eine Schlinge tun.“

In Einzelfällen kann es nach einem Biss auch zu Fieber kommen. Die Symptome können nur wenige Stunden, manchmal aber auch bis zu 14 Tage andauern.

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