Glitzer als Umwelt-Killer

(05.12.2017) Benutzt du auch gerne Make-Up und Beauty-Produkte, die schön glitzern? Dann hab ich schlechte Nachrichten für dich. Wissenschaftler weltweit fordern jetzt das Aus für Produkte, die Glitzer enthalten. Grund dafür sind die kleinen Teilchen aus Metall oder Plastik, die nur sehr langsam abgebaut werden können, wodurch die Umwelt stark gefährdet wird. Davor warnt auch Nunu Kaller von Greenpeace:

"Diese kleinen Glitzer-Partikelchen sind wie jedes andere Mikroplastik besonders gefährlich für unsere Gewässer, weil sie in den Gewässern von Fischen mit Futter verwechselt werden, weil sich auf ihnen Schadstoffe sammeln und was mit diesen Schadstoffen passiert, ist noch nicht wirklich erforscht und das ist das Problem."

Glitzer als Umwelt-Killer1

Das meiste Mikroplastik kommt von Gebrauchsplastik wie Sackerln, Flaschen und Verpackungen sowie Körperpflegeprodukten wie Zahnpasta und Peelings. Alleine in den USA sollen täglich acht Billionen Plastikpartikel unter einem Millimeter Größe ins Wasser gelangen. Die USA und auch Kanada haben die Herstellung von Kosmetik und Körperpflegeprodukten mit kleinen Plastikteilchen bereits verboten. Auch in den Niederlanden und in Neuseeland wird gerade über ein Verbot diskutiert.

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Doch nicht nur für Umwelt und Tierreich sind die Glitzer-Teilchen schädlich. Durch den Verzehr von Fischen gelangt das Mikroplastik auch in unseren Körper. Deshalb raten Experten in Zukunft ganz auf Glitzerprodukte zu verzichten, so Nunu Kaller:

"Es gibt ja diesen wunderschönen Spruch, du musst dir schon selbst den Glitzer in dein Leben pusten. Wir empfehlen, dass das halt dann nicht unbedingt echter Glitzer ist, sondern nur im übertragenen Sinn gesehen wird. Wenn geht, auf Glitzer verzichten"

Es gibt bereits Firmen, die an ökologisch unbedenklichem Glitzer arbeiten. Eine Alternative bieten bereits Naturkosmetika.

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