Glück im Unglück

Rettungsaktion in Bayern

(10.11.2020) Dramatische Rettungsaktion in Bayern: Ein 21- jährigen Ortsansässiger aus Berchtesgaden (Bayern) hatte Glück im Unglück, als er von dem Helikopter „Christoph 14“ geborgen wurde.

Am Wochenende war der Bergsteiger mit einem Begleiter über den Mannlgrat auf den Hohen Gröll gewandert - sein Begleiter kehrte jedoch mittendrin um, weswegen der Wanderer den Weg alleine fortsetzen musste. Wegen des vielen Schnees änderte der Mann kurzfristig seine Route und entschied sich, wegen anbrechender Dunkelheit die Nacht bei frostiger Witterung in einem Biwakloch zu verbringen.

Am nächsten Morgen konnte er den Steig nicht mehr finden und landete schließlich in einer Felsspalte, von der er weder auf- noch absteigen konnte. Da das Handy des Mannes keinen Akku mehr hatte, blieb ihm nichts anderes übrig, als laut um Hilfe zu rufen.

Glücklicherweise wurden seine Rufe von anderen Wanderern gehört, die daraufhin die Bergrettung alarmierten. Zwei Berchtesgadener Bergretter mussten gut 300 Meter zu dem Mann hinuntersteigen, um ihn anschließend bis zum Bergvorsprung abzuseilen. Ein direkter Anflug war aufgrund der schmalen Schneise nicht möglich. Gegen 13 Uhr wurden alle Männer mithilfe eines 90 Meter langen Seils ausgeflogen.

Glücklicherweise trug der Mann lediglich einige Schürfwunden davon.

(vb)

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