Gratis-Verhütungsmittel in Vorarlberg

Positive Bilanz für Pilotprojekt

(28.01.2025) Ein Pilotprojekt mit kostenlosen Verhütungsmitteln für Frauen hat in Vorarlberg bereits 800 Frauen erreicht. Das Projekt ist am 1. Oktober gestartet und soll planmäßig etwa 3500 Frauen mit Gratis-Verhütungsmitteln für ein Jahr versorgen. Vom Gesundheitsministerium sind rund 950.000 Euro zugeschossen worden.

Kosten als Problem bei der Verhütung

Für viele Frauen stellen vor allem die hohen Kosten für die wirksamsten Verhütungsmethoden, wie etwa die Spirale oder das Hormonstäbchen, eine Herausforderung dar. Das Projekt ermöglicht Frauen und Mädchen ab 14 Jahren den Zugang zu kostenfreien Verhütungsmitteln.

Bisher sind vor allem jüngere Frauen zwischen 20 und 30 Jahren erreicht worden. Das Interesse der Frauen liegt dabei überwiegend bei der Vermeidung einer Schwangerschaft. Sexuell übertragbare Krankheiten sollen eine kleinere Rolle spielen. In Zukunft sollen auch jüngere Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund noch besser erreicht werden. Hier stellen sprachliche Barrieren oft Schwierigkeiten bei der Information und Beratung dar, heißt es.

Ausweitung des Projekts auf ganz Österreich?

Das Projekt wurde vom Fraueninformationszentrum Femail und der AKS Gesundheit GmbH ins Leben gerufen. Durch das Projekt gesammelte Daten sollen zeigen, wie die Gesundheitsversorgung von Frauen durch das kostenlose Verhütungsangebot verändert wird. Kurienobfrau der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Alexandra Rümmele-Waibel hofft, dass das Projekt auf Bundesebene ausgeweitet wird.

(KD)

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