Greenpeace-Aktivisten vor Gericht

Mega-Prozess gegen Umweltschützer. Am Internationalen Seegerichtshof in Hamburg startet heute der mit Spannung erwartete Prozess gegen 30 Greenpeace-Aktivisten. Die Umweltschützer haben Mitte September im Nordpolarmeer gegen eine Ölplattform protestiert. Russische Behörden haben das Schiff beschlagnahmt und den Aktivisten Piraterie vorgeworfen. Nach internationalem Protest ist die Anklage auf „Rowdytum“ reduziert worden. Trotzdem drohen den Greenpeace-Aktivisten bis zu sieben Jahre Haft. Umweltschutzorganisationen aus aller Welt fiebern mit. Lydia Matzka von „Global 2000“:

„Wir verfolgen diesen Prozess sehr gespannt mit, denn das Urteil hat entscheidende Bedeutung für den Umweltschutz. Friedlicher Protest muss erlaubt sein und darf nicht mit Haftstrafen enden. Wir denken fest an die angeklagten Greenpeace-Aktivisten und hoffen, dass alles gut endet.“

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