Greta Thunberg kommt an!

Hello New York

"All das hier ist sehr überwältigend. Der Boden wackelt noch!" Die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg ist in New York angekommen – nach zwei Wochen Segelreise über den Atlantik. Das erste Mal auf amerikanischem Boden und das nach tagelanger Sicht auf Wasser, Wasser und nochmal Wasser.

Die Schwedin wird von Hunderten Schaulustigen, jungen Aktivisten und Medienvertretern sehnsüchtigst erwartet und begrüßt. Sie betritt den Boden nicht mit leeren Händen. In der Hand hält sie ihr berühmt gewordenes Protestschild mit der Aufschrift "Skolstrejk för klimatet" (Schulstreik fürs Klima).

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Die 16-Jährige kommt im Hafen North Cove Marina in Manhattan an. Der Transatlantik-Törn sei überraschend gut gewesen. "Ich habe mich nicht ein Mal seekrank gefühlt", sagt sie. Für die Aktion bekommt Greta eine Menge Lob. Der norddeutsche Segelprofi Boris Herrmann, der Greta an Bord der Rennjacht "Malizia" gemeinsam mit seinem Co-Skipper Pierre Casiraghi über den Ozean gebracht hat, ist begeistert: "Sehr wenige Menschen hätten das geschafft.“

Die Klimaaktivistin möchte schon am Freitag an einem Klimaprotest vor dem Gebäude der Vereinten Nationen teilnehmen. Das wird nur einer von vielen Protesten und weiteren Terminen der Aktivistin in den USA sein.

Der Jugend-Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York startet am 21. September, ihm folgt zwei Tage später der UN-Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs vor der UN-Generalversammlung. Rundherum gibt es international koordinierte Klimaproteste der Fridays-for-Future-Bewegung. Thunberg will außerdem andere Aktivisten, Entscheidungsträger und Betroffene des Klimawandels treffen.

Die 16-Jährige möchte auch wegen politischen Gesprächen nach Washington fahren. Ein Treffen mit US-Präsident Trump, der eine klimafeindliche Politik betreibt, scheint aber ausgeschlossen. Nach ihrer Ankunft wiederholt Greta ihren Standpunkt, es bringe nichts, Trump überzeugen zu wollen, wenn er nicht auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hören wolle. "Wenn es niemand geschafft hat, ihn zu überzeugen, warum sollte ich dann dazu bereit sein?" Sie möchte sich vielmehr darauf konzentrieren, auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam zu machen.

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Auch auf See seien die Nachrichten von den Bränden im Amazonasgebiet nicht an ihr vorbeigegangen, sagt Greta. Die Lage im Amazonas sei niederschmetternd. "Unser Krieg gegen die Natur muss aufhören." Die 16-Jährige lässt sich durch nichts stoppen. Sie versichert, ihr Plan sei weiterhin, im Dezember auch an der Weltklimakonferenz in Santiago de Chile teilzunehmen. Die Konferenz müsse einen entscheidenden Wendepunkt im Kampf fürs Klima darstellen, sagt sie. Wie sie dorthin komme, wisse sie noch nicht genau. Auf das Fliegen werde sie aber wieder verzichten.

Nach der Ankunft und dem Ende des Trubels sendet die 16-Jährige noch einen Tweet mit einem Foto, das sie in der New Yorker U-Bahn zeigte. "Endlich da, vielen Dank an alle, die gekommen sind, um mich in Plymouth zu besuchen, und an alle, die mich in New York begrüßt haben!"

(APA/Red)

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