Grindr gibt HIV-Status weiter

Jetzt hagelt es Kritik für die bei Schwulen beliebte Dating-App Grindr. Das Unternehmen hat Nutzerdaten wie etwa den HIV-Status oder den Wohnort der User an externe Firmen weitergegeben.

Grindr-Technologiechef Scott Chen betont, dass es branchenüblich sei, Daten mit Unternehmen zu teilen. Das diene ausschließlich zur Optimierung der eigenen Software. Datenschützer Georg Markus Kainz sieht das aber kritisch:

'Gerade die Herausgabe von Gesundheits-Daten kann schlimme Folgen für die Betroffenen haben. Sei es bei der Job-Suche oder beim Abschließen einer Versicherung. Daraus sollten wir einfach auch lernen drauf aufzupassen, was wir über uns preisgeben. In diesem Fall hat jeder nach der Datenschutzgrundverordnung das Recht zu erfahren, an wen die Daten weitergegeben worden sind und dass die Daten richtig gestellt oder gelöscht werden'

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