Hass im Netz: Alle schauen weg

Angst, selbst Opfer zu werden

(26.02.2019) Bei Cybermobbing schauen wir offenbar lieber weg! Das zeigt leider eine aktuelle Studie der Uni Wien. Demnach haben schon 96 Prozent der Schülerinnen und Schüler Hass im Netz erlebt oder zumindest beobachtet. Doch fast niemand tut etwas dagegen. Die Opfer haben oft Angst, dass es dann noch schlimmer wird. Und Außenstehende schweigen lieber, da sie fürchten sonst selbst zur Zielscheibe zu werden.

Anti-Mobbing-Beraterin Elisabeth Knizak:
"Wenn ich mich als einzige gegen einen sehr Starken, oder auch gegen eine ganze Gruppe stelle, dann ist das natürlich sehr schwierig. Man hat Angst, dass man dann ausgelacht, nicht ernst genommen oder eben auch selbst gemobbt wird."

Viele unterschätzen auch einfach das Problem:
"Den Teenagern ist oft gar nicht klar, welche verheerenden Folgen das für die Opfer haben kann. Für die Täter oder auch für Außenstehende ist das einfach ein derber Spaß. Sie denken nicht daran, dass das manche Opfer sogar in den Selbstmord treiben kann."

Somit liegt die Bereitschaft zur Zivilcourage im Internet deutlich unter jener im echten Leben.

Neuer PCR-Test aus Salzburg

erkennt Mutationen sofort

"Uns ist das Ding entglitten"

Merkel-Aussage macht Runde

Impfskepsis nimmt ab

Verweigerer werden weniger

Weltweit höchste Cov-Todesrate

in Großbritannien

Party-Alarm bei Skiurlaubern

St. Anton am Arlberg

Ein zweiter Corona Sommer?

Unrealistische Erwartungen

AstraZeneca nur für "Junge"?

Zulassung für Ü-65 wackelt

PS5 Schwarzmarkt boomt

kommt bald die Lösung?