Immer mehr Katzen ausgesetzt

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Die Zahl der skrupellosen Tierbesitzer steigt drastisch! Immer mehr Haustiere werden auf Autobahnen und Raststätten einfach ausgesetzt und so in Lebensgefahr gebracht. Genau so ergeht es auch dem wenigen Wochen alten Kater „Tornado“. Die Rettung kam in letzter Sekunde!

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Der süße Kater wird an der Raststation Golling an der Tauernautobahn einfach zurückgelassen. Er irrt hilflos neben einem Müllcontainer herum und die Gefahr, dass er überfahren wird ist groß! Doch Tornado hat extremes Glück - er wird gerade noch gefunden und in den Tierschutzhof „Pfotenhilfe“ in Lochen gebracht.

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Leider sind solche grausamen Taten kein Einzelfall! Laut „Pfotenhilfe“ werden in diesen Sommerferien so viele Tiere verstoßen, wie lange nicht. "Die Gefühlskälte der Menschen kennt keine Grenzen, wenn es darum geht, ein lästig gewordenes Tier loszuwerden", klagt Geschäftsführerin Johanna Stadler. Wo die Tiere überall ausgesetzt werden, ist unglaublich!

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Die armen Tiere werden einfach alleine im Wald zurückgelassen oder landen in Pappkartons auf Parkplätzen. Nicht selten werden die Lebewesen auch in Plastiksackerl gestopft und neben Mülltonnen abgelegt. Was ist nur los mit manchen Tierbesitzern?

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Die Beweggründe sind verrückt! Johanna Stadler erzählt von einem Fall, bei dem zu Beginn der Sommerferien ein Hund bei „Pfotenhilfe“ abgegeben wird, weil er „nicht funktioniert“! Anstatt sich mit dem Tier zu beschäftigen, hat die Familie bei einem Züchter einfach einen neuen gekauft.

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Die Tierheime bekommen inzwischen täglich Anrufe und E-Mails von Haustierbesitzern, die ihre Tiere möglichst billig abstoßen wollen, weil sie diese einfach nicht mehr haben möchten. Dabei fallen sogar erpresserische Aussagen wie: "das Tier geht mir so auf die Nerven, es muss sofort weg sonst lasse ich es einschläfern".

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Es ist schockierend, dass Menschen den Tod eines Tieres in Kauf nehmen, nur um es loszuwerden. Das zeigt besonders der Fall des kleinen Katers Tornado. Doch wenigstens für ihn gibt es ein Happy-End!

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Der rote Babykater wird von einer liebevollen Familie aufgenommen. In seiner neuen Heimat wird er auch auf einige Artgenossen treffen, was Tornado sicher besonders freut. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?

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Oft wird die gesetzliche Kastrationspflicht von Tierbesitzern einfach nicht eingehalten. Die Folge: Es kommt zu ungewolltem Nachwuchs, der dann einfach verstoßen wird! Doch das Aussetzten von Tieren ist kein Kavaliersdelikt!

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Laut Strafgesetzbuch gibt es bis zu zwei Jahre Haft für diese grausame Tierquälerei. Übrigens: Falls du einmal Augenzeuge eines solchen Falles wirst, kannst Du deine Hinweise (auch anonym) dem Tierschutzhof Pfotenhilfe mitteilen. Diese kümmert sich auch um die Vermittlung, falls du eines der Tiere bei dir Zuhause aufnehmen möchtest.

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