Hirn erkennt keine E-Scooter

Problem für Autofahrer

Wie gefährlich sind E-Scooter? Der tragische Tod der britischen YouTuberin Emily Hartridge sorgt für großes Entsetzen. Die 35-Jährige ist ja in London mit ihrem E-Scooter von einem LKW erfasst worden. Es soll der erste tödliche E-Scooter-Unfall in Großbritannien gewesen sein.

Doch der Fall zeigt eine große Gefahr: E-Scooter-Fahrer werden besonders leicht übersehen, sagt Verkehrsexperte Gregor Bartl:
"Das Gehirn der Autofahrer ist darauf noch nicht programmiert. Der Autofahrer kennt Motorradlenker, Radfahrer und Fußgänger. Die erkennt man dann auch sehr schnell. Aber die Gestalt des E-Scooter-Fahrers, der mit bis zu 25 km/h daherkommt und in der Nacht vielleicht nur mit einem kleinen Licht ausgestattet ist, an die müssen wir uns erst gewöhnen."

Das Unfall-Risiko mit E-Scootern sollte nicht unterschätzt werden, warnt Sebastian Obrecht vom ARBÖ:
"Das Problem sind auch die kleinen Räder. Kanten, kleine Unebenheiten, Kanaldeckel - das sind Hindernisse, die man mit einem normalen Fahrrad oft gar nicht spürt. Mit den kleinen E-Scooter-Reifen kann das aber schnell zur Stolperfalle werden."

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