Hirntumore statt Abschluss

103 Krebsfälle an Highschool

(15.04.2022) Im Bundesstaat New Jersey gibt es eine merkwürdige und besorgniserregende Häufung von Hirntumoren. Insgesamt mehr als 100 Personen leiden an diesem Tumor. Das Kuriose: Die Betroffenen haben alle dieselbe Highschool besucht!

Bizarre Häufung der seltenen Krankheit

Al Lupiano hatte vor 22 Jahren Krebs, konnte den Kampf gegen die Krankheit allerdings gewinnen. Seine Frau Michele ist im August 2021 ebenfalls mit Hirntumor diagnostiziert worden, was laut Ärzten nur in einem von einer Milliarden Fälle passiert. Das machte Lupiano bereits stutzig. Als wäre das noch nicht genug, stellten Ärzte am selben Tag wie bei seiner Ehefrau auch bei Lupiano’s Schwester einen Hirntumor fest. Somit sind drei Menschen an einem überaus seltenen Tumor erkrankt. Lupiano stellt in einem Interview fest, dass das so ist, „wie wenn drei Menschen am selben Tag von einem Blitz getroffen werden.“ Seine Schwester kann den Krebs allerdings nicht besiegen und stirbt wenig später an der Krankheit.

Mehr als 100 Fälle!

Als Lupiano Nachforschungen anstellt, stößt er auf Unglaubliches. Bereits vor 14 Jahren gab es in seiner Heimatstadt Woodridge-Colonia einen ähnlichen Fall zweier Schwestern, die beide mit einem Abstand von acht Tagen an einem Hirntumor erkrankten. Schließlich gelingt es Lupiano, einen Zusammenhang zwischen den Fällen herzustellen. Alle fünf Betroffenen besuchten die Colonia Highschool und machten dort ihren Abschluss. Die öffentliche Schule ist 1967 errichtet worden und zählt 1300 Schüler. Lupiano setzt seine Recherche fort und stößt auf immer mehr Fälle, die mit der Schule verbunden zu sein scheinen. Er teilt seine Erkenntnisse schließlich auf Facebook und erhält weitere Nachrichten von Erkrankten, die entweder als Schüler die Highschool besuchten oder dort gearbeitet haben. Innerhalb von sechs Wochen trägt Lupiano 103 Fälle von Hirntumore zusammen, die im Zusammenhang mit der Schule stehen.

Radiologische Untersuchungen angefordert

Sumul Raval, einer der führenden Neuroonkologen in New Jersey, betrachtet diese Situation als äußert bedenklich und bedeutsam. Normalerweise würde man in einer Bildungseinrichtung keine Strahlung abbekommen, außer es gehe etwas Unbekanntes vor sich. Er fordert daher eine sofortige Untersuchung der Umgebung. Der Bürgermeister von Woodridge befürwortet dies und betont, dass die Bewohner es verdienen, zu wissen, ob mögliche Gefahren in der Region lauern. Ab dem kommenden Wochenende werden deshalb auf dem Schulgelände diverse radiologische Untersuchungen durchgeführt und Raumluftproben ausgewertet.

(CP)

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