Waltz „leidet an Österreich“

Hollywood-Export besorgt

Österreichs erfolgreichster Schauspiel-Export Christoph Waltz hat sein Heimatland jetzt in einem Interview mit der deutschen Zeitung „Welt“ Österreich stark kritisiert! Er sagt, dass er in Deutschland auch nur sei, „wenn es sein muss, aber nach Österreich kann man ja im Moment auch nicht hin!“ Warum zieht der Star so über Österreich her?

Waltz sagt, dass er unzufrieden mit der Arbeit der Regierung unter Kurz und Strache ist und das nicht zum ersten Mal!

Bereits 2017 hat er gesagt, dass ihn die Nationalratswahl „deprimiert hat“. Waltz war ein Unterstützer von Alexander Van der Bellen und darüber empört, dass der die Wahl zum Bundespräsidenten nur so knapp gewonnen hat. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass der Star sich politisch sehr kritisch äußert.

Die Aussage über die Regierung kommt aber dieses Jahr zu einem interessanten Zeitpunkt: Heute erscheint nämlich auch der neue Film von Waltz "Alita: Battle Angel" in den Kinos. Manche vermuten also eine geschickte Art der Promotion, um sich und den Film in die Schlagzeilen zu bringen.

Star-Expertin Barbara Gasser sieht darin keinen Zusammenhang:
"Das zeugt nur von seiner Intelligenz, dass er nicht nur rein bei Filmen bleibt. Das hat sicher nichts mit dem Film Alita zu tun, der heute in die Kinos kommt. Er hat einfach nur die Fragen eines Journalisten beantwortet und das ist keine zusätzliche Werbung für ihn, oder für den Film."

Die Regierung selbst hat auf das "Leid" von Christoph Waltz noch nicht reagiert.

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