Skandal: Rekrut starb wegen Hitze!

Bundesheer3 611

(09.08.2017) Ganz Österreich ist geschockt! Der 19-jährige Rekrut, der letzte Woche während eines Marschs in Horn in Niederösterreich zusammenbrach und starb, war überhitzt und nicht krank, wie jetzt ein vorläufiges Obduktionsergebnis zeigt! Die Überhitzung des Körpers hat offenbar zu einem Herzstillstand geführt. Der Vater eines befreundeten Rekruten spricht in der aktuellen Falter-Ausgabe über die angeblich menschenunwürdigen Zustände beim Bundesheer. Rekruten müssten bei Temperaturen über 35 Grad lange Märsche absolvieren - und das mit schwerem Gepäck. Täglich würden junge Männer in Ohnmacht fallen, heißt es da.

Die Rekruten hätten schon zuvor einmal bei ärgster Hitze und 30 Kilo Gepäck einen Marsch absolvieren müssen, ein Soldat habe zu torkeln begonnen. Am Vortag des Todesfalls seien sogar 20 Männer bei einer Übung in Ohnmacht gefallen. Und: Die Rekruten würden schon vom ersten Tag an eingeschüchtert werden, damit sie ja nicht über ihre gesundheitlichen Probleme klagen. Das alles erzählt der Vater eines befreundeten Rekruten im aktuellen Falter.

Das Bundesheer werde nun alles unternehmen, die Ursachen für den Tod des Soldaten lückenlos und transparent aufzuklären. Das ist oberstes Gebot, so der Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil am Abend in einer Aussendung.

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