Illegaler Tierhandel entdeckt

Hundewelpen und Katzenbabys

(16.03.2022) Bei einer Kontrollstelle auf der B31 bei Lindau, ganz in der Nähe der Grenze zu Vorarlberg, haben Beamte einen erschreckenden Fund gemacht. In einem rumänischen Transporter sind eine fünfstellige Summe Bargeld und eine illegale Waffe gefunden worden. Aber nicht nur das, denn im Auto waren auch sechs kleine Tiere eingesperrt.

Als die Beamten den Kleintransporter durchsuchen, entdecken sie im hinteren Bereich einen abgedeckten Käfig. In dem Zwinger sind zwei kleine Hundewelpen eingesperrt. Aber damit nicht genug! Im Fußraum des Fahrgastbereichs des Fahrzeugs ist noch eine abgedeckte Tiertransportbox, in dem vier Katzenbabys sind. Weder die Hunde noch die Katzen hatten genug Platz, ganz zu schweigen von Wasser oder Futter. Zuerst hat der Fahrer behauptet, dass die kleinen Vierbeiner Geschenke für Verwandte wären, beziehungsweise, dass einige auch ihm gehören würden. Das konnte aber durch weitere Untersuchung widerlegt werden.

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Diese zwei armen Hundewelpen waren in einem rumänischen Fahrzeuggespann eingesperrt.

Weil die Tiere unter so schlechten Umständen transportiert worden sind, hat das zuständige Veterinäramt des Landratsamtes Lindau eine Begutachtung gemacht. Dabei haben sie eine Menge Verstöße gegen das Tierschutz- und Tierseuchenrecht entdeckt. Wegen der ganzen Verstöße, aber auch zur Sicherung der Kosten für die Quarantäne- und Tierarztkosten musste der Fahrer des Fahrzeuges eine Sicherheitsleistung im Wert von 20.000 Euro zurücklassen. Zusätzlich ist jetzt auch ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden und der Fahrer muss mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.

Mittlerweile sind die Hundewelpen wieder bei ihrem rechtmäßigen Besitzer, weil es bis auf das fehlende Gesundheitszeugnis keine Probleme gegeben hat. Er muss aber auch mit einer Anzeige rechnen, weil er widerrechtlich das Gespräch mit der Polizei heimlich aufgezeichnet hat, was als Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes zählt. Die Katzenbabys müssen noch mehrere Wochen in Quarantäne bleiben, bevor sie gechipt und geimpft vermittelt werden.

(MR)

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