Immer mehr Mädchen zocken

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Immer mehr Mädchen und Frauen zocken, genauer gesagt: 41 Prozent. Computerspiele sind also längst nicht mehr nur ein Vergnügen für pickelige Jungs in dunklen Zimmern, wie jetzt eine aktuelle Umfrage zum gestrigen Start der Gamescom im deutschen Köln zeigt. Selbst zwölf Prozent der über 65-Jährigen zocken mittlerweile.

Die Kärntnerin Julia Kreuzer, auf YouTube bekannt als missrage, ist selbst professionelle Gamerin:
"Ich habe mein ganzes Leben schon gespielt. Also ich hätte nie einen Grund gehabt, warum ich als Mädchen nicht spielen soll oder warum das Gamen nur für Jungs erlaubt sein soll. Das Einzige, was ich halt sehe, ist, dass man als Mädchen jetzt mehr akzeptiert wird in den Communities, die sich durch das Spielen bilden. Ich zocke auch die gleichen Spiele wie Jungs - am liebsten aber Shooter-Games."

Von der vielfältigen Nutzung profitiert natürlich auch die Wirtschaft, sagt Christian Kulick vom deutschen Digitalverband "Bitkom" gegenüber ntv:
"Im ersten Halbjahr 2017 wurden mit Spielen bereits über eine halbe Milliarde Euro umgesetzt. Und wenn man das noch ins Gesamtbild setzt und beachtet, dass das zweite Halbjahr meist noch stärker ist, dann ist das von der wirtschaftlichen Bedeutung und auch von den Arbeitsplätzen her, die ja dazu gehören, absolut nicht zu unterschätzen."

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