Impf-Charge eingezogen

Nach Todesfall in NÖ

(07.03.2021) Nach dem Tod einer Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl, der zuvor der Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca verabreicht wurde, soll die betreffende Charge nicht mehr verwendet werden. Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) zieht sie aus dem Verkehr.

"Es liegen keine weiteren schweren Nebenwirkungsmeldungen dieser Art, die diese Charge betreffen, vor", hielt das BASG fest. Seit Freitagabend gibt es einen vorsorglichen Ausgabestopp für die Charge ABV5300 des AstraZeneca-Impfstoffs aufgrund des zeitlichen Zusammenhanges von zwei schweren Nebenwirkungsmeldungen im Landesklinikum Zwettl: Eine 49-Jährige ist in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, eine 35-Jährige, die eine Lungenembolie entwickelt hatte, hingegen befindet sich am Weg der Besserung. Die heimischen Behörden haben umfassende Untersuchungen eingeleitet.

Impfdosen anderer Chargen des Unternehmens können verabreicht werden, wurde den betroffenen Bundesländern mitgeteilt.

Mit einer Obduktion am Wiener AKH sollen die Umstände des Todes der 49-jährigen Krankenschwester festgestellt werden. Das AKH und das BASG haben bisher keinen Zusammenhang zwischen dem Ableben der Frau und dem Impfstoff hergestellt.

(APA/gs)

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