In Mathe aufpassen zahlt sich aus

Wenn man sich in der Schule mit Kurvendiskussionen, Algebra und anderen komplizierten Mathematik Aufgaben herumschlägt, fällt sehr oft die Frage: „Warum muss ich das alles lernen? Das brauch ich im weiteren Leben sowieso nie.“

Auf den ersten Blick scheint diese Frage auch berechtigt, doch wenn man etwas weiter in die Zukunft schaut, wird man bald feststellen, dass technische Berufe sehr gefragt sind. Außerdem, und jetzt kommt das reizvolle daran, werden sie sehr gut entlohnt. "In Mathematik aufzupassen kann sich also später am Gehaltszettel wirklich auszahlen", sagt Rupert Joham* von Joham & Partner, einer Personalberatung, die sich auf Techniker spezialisiert hat.

Also in Mathe aufpassen und sich in diese Richtung weiterzubilden macht auf jeden Fall Sinn. „Die Pragmatisierung des 21. Jahrhunderts ist ein Technikstudium" verwies auch der Wissenschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner bei einem Pressegespräch anlässlich einer Informationsveranstaltung über technische Ausbildungen in Wien auf die guten Arbeitsmarktchancen der Absolventen. Techniker sind laut aktuellen Erhebungen "jene Berufsgruppe mit der geringsten Arbeitslosigkeit" und bekommen als Uni-Absolventen ein Einstiegsgehalt, das im Schnitt 18% über den Einstiegsgehalt von geisteswissenschaftlichen Uni-Absolventen liegt.

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