In Turnschuhen auf Zugspitze

Schlechtwetter ignoriert

(01.09.2021) Bei Starkregen und Schnee am Berg zu einer Bergwanderung aufzubrechen ist vielleicht nicht die intelligenteste Idee - trotzdem haben sich zwei 20-jäjhrige Deutsche am Montag auf den Weg zum Gipfel gemacht.

Lange konnte das natürlich nicht gut gehen! Um 15 Uhr mussten die beiden vollkommen erschöpft aufgeben und einen Notruf absetzen. Die beiden Tiroler Bergrettungen Ehrwald und Lermoos machen sich dann, gemeinsam mit einem Arzt, auf den Weg zur Rettung.

Oben auf dem Berg müssen die Einsatzkräfte dann feststellen: Einfach wird die Rettung nicht! Auf dem Berg stürmt es, teilweise liegt der Schnee bis zu einen Meter hoch. Die Einsatzkräfte müssen den Berg rund 500 Meter absteigen, um die beiden jungen Deutschen zu erreichen.

Beim Eintreffen ist die junge Frau bereits total unterkühlt, der junge Mann steht nur in Turnschuhen am Berg. Mit Kleidung und Verpflegung werden die beiden versorgt und in die die Bergstation gebracht.

Neben dem Schock könnte die Aktion für die beiden aber noch ein Nachspiel haben: Sie sind nämlich nicht versichert - da könnte eine hohe Rechnung ins Haus flattern..

(FJ)

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